Eschdorfer Rundwanderweg 4: Eschdorf – Gickelsberg – Lieblingstal – Eschdorf (9,35 km)

Die Wanderung beginnt auf dem Vorplatz der Eschdorfer Fleischei „Wurschtelpeter“, wo man zuvor gut essen und trinken kann und danach gestärkt auf diese ca. 10 km lange Tour startet. Es geht ca. 400 Meter entlang des Spiegelweges. An der Bank „Am Kalkhaufen“ (so steht es auf der Banklehne) rechts in den Feldweg einbiegen und diesen ca. 800 Meter gehen. Ca. 100 Meter nach einem Fischteich, links unseres Weges, gelangen wir an die Endmoränenhügel des Gickelsberges. Hier führt uns unsere Route am Buschrand links durch den Hohlweg einer ehemaligen Sandgrube durch den Wald auf eine am Waldrand befindliche große Wiese. Wir gehen den in den Rasen eingetrampelten Weg nach links, dann nach kurzem Weg geradeaus nach rechts und treffen auf der rechten Seite auf einen ausgefahrenen Feldweg, dem wir ca. 500 Meter geradeaus folgen, eine kleine Hügelkette links liegenlassend. Am Ende dieses Weges treffen wir in einem kleinen Rechtsbogen auf den alten „Rossendorf-Dittersbacher Weg“. Wir biegen rechts auf diesen Weg und folgen ihm mehrere Kilometer bis zu dessen Ende kurz vor Dittersbach, dabei die alte Ziegelei Dittersbach (heute Betonsteinwerk) rechts liegenlassend. Auf dieser Strecke haben wir wundervolle Weitblicke auf Eschdorf und den Triebenberg im Hintergrund. Kurz vor Dittersbach stoßen wir auf die asphaltierte Straße Eschdorf-Dittersbach, in die wir nach rechts einbiegen und nach ca. 50 Metern wieder auf der linken Seite verlassen. Nun führt uns unser Weg auf einem Wiesenpfad bis kurz vor den Waldrand des Lieblingstales. Hier teilt sich auf der Wiese der Weg. Wir biegen nach links auf den Wiesenweg Richtung Tal ein und gelangen am Ende dieses Weges an den ersten Kleingärten von Dittersbach vorbeiwandernd zum Beginn des Lieblingstales. Hier biegen wir rechts auf den Wanderweg durch das Lieblingstal und gelangen sogleich an die Hubertuskapelle. Diese sowie weitere Bänke und Gedächtnisstelen entlang des Weges wurden um 1830 durch den damaligen Dittersbacher und Eschdorfer Gutsbesitzer Freiherr von Quandt zu Ehren des Sächsischen Königshauses errichtet und zwischen 2000 und 2006 vom Dittersbacher Quandtverein liebevoll restauriert. Unser Weg führt uns über mehrere Brücken, die den Schullwitzbach queren sowohl durch Wald als auch durch anschließend folgende Wiesen zur Teufelsbrücke. Kurz zuvor teilt sich der Weg und die Hinweisschilder enden leider. Kurz hinter der letzten Bank, an der wir bereits vorbeigegangen sind, am Abzweig nach rechts einbiegen und durch den Wald bis zum Waldrand weiterwandern. Hier am Waldrand nach links entlang weitergehen (der Weg ist leider nun für ca. 120 Meter in schlechtem Zustand!). Wir treffen auf einen aus dem Wald kreuzenden Feldweg, auf den wir nach rechts einbiegen und bis zur asphaltierten Straße Dittersbach-Eschdorf weitergehen, in die wir am Ende des Weges nach links einbiegen. (ACHTUNG: Ab dem z.T. fehlenden Stück Weg entlang des Waldes bis zum Ortseingang von Eschdorf sind in nächster Zukunft Straßenbauarbeiten für den Neubau der Schnellstraße S 177 im Gange, in deren Folge diese fehlenden und zum Teil durch Bauarbeiten zerfurchten Wege wieder erneuert bzw. ganz neu hergestellt werden!) Wir wandern auf der asphaltierten Straße am Rosinendörfchen vorbei nach Eschdorf und biegen am Ende dieser Straße rechts auf den Fußweg der alten S 177. Unsere Wanderung geleitet uns am ehemaligen Gasthof Landei vorbei bis zur schräg gegenüberliegenden Bienertmühle Eschdorf, dem Ort, an dem der Hofmühlenbesitzer Traugott Bienert das Licht der Welt erblickte und als junger Mann seinen erfolgreichen Aufschwung als Müller und Mühlenbesitzer begann (Nach Rücksprache mit den Besitzern dieser Mühle kann man das alte, z.T. noch erhaltene Mahlwerk dieser Mühle besichtigen.). Danach führt uns unser Weg wenige Meter Berg an (oben erblicken wir die Schule und Kirche von Eschdorf). Doch wir biegen sogleich nach rechts in den Mühlenweg, der auf dem ehemaligen Mühlbach angelegt wurde, vorbei am Eschdorfer Spielplatz zurück zur Fleischerei „Wurschtelpeter“, die wir schon von weiten gut erkennen können und wo, vielleicht nach einer weiteren Stärkung, unsere Wanderung endet.