Theatermonolog von Martin Sherman
deutsch von Maria Harpner und Anatol Preissler


Sonntag, 8. November 2026 | 17.00 Uhr
Einlass am 16.00 Uhr
Ev.-Luth. Sankt-Barbara-Kirche Eschdorf
Am Kirchberg 3 | 01328 Dresden

Eintritt frei – Wir freuen uns über eine Spende


Eine Produktion von René Rothe Management
in Koproduktion mit dem Ensemble La Vie e.V., dem projekttheater dresden e.V.
und dem ReplayTheater e.V.
In Kooperation mit HATiKVA e.V.


Üke Schilling Schauspiel

René Rothe Regie und Ausstattung
Dirk Strobel Dramaturgie

Dirk Wirzbicki Bühne und Technik
Kristin Mente Produktionsassistenz

Dominik Weinmann Grafik und Foto

„Ich bin achtzig Jahre alt. Das ist unverzeihlich – und plötzlich ist das neue Jahrtausend da, und ich miefe unverkennbar nach dem letzten Jahrhundert,
aber was soll ich machen?“


Rose sitzt Schiwa. Sie ist eine Überlebende des Holocaust. Sie trauert alleine und teilt mit uns ihre bemerkenswerte Lebensgeschichte, die sie auf diese Holzbank
in ihrer kleinen Wohnung in Miami geführt hat. Sie erzählt von ihrer Kindheit im ukrainischen Schtetl, dem Warschauer Ghetto, dem Verlust der geliebten
Menschen, der Fahrt auf der „Exodus“ und schließlich vom Neuanfang in den USA, den belebten Straßen von Atlantic City und den Salsa-schwangeren Nächten
Miamis. Und als wir schließlich erfahren, um wen Rose wirklich trauert, schließt sich der Bogen zum Heute und dem Nahostkonflikt in all seiner Komplexität.
Rose ist ein nuancenreiches, zutiefst menschliches Stück über Erinnerung, Trauer, Traumata und deren Bewältigung. Und doch ist dieser Monolog alles andere als
nur bedrückend. Shermans Portrait dieser mutigen Frau besticht durch seine lebendigen Bilder, die überraschenden Wendungen und nicht zuletzt durch den
unverwüstlichen jüdischen Humor.