Rückblick auf die Kirmes

Rückblick auf die Kirmes

Nachdem im letzten Jahr schweren Herzens unsere Kirmes pandemiebedingt abgesagt werden musste, waren wir in diesem Jahr umso stärker motiviert, ein sehr schönes Fest auf die Beine zu stellen. Natürlich hat Corona auch die diesjährige Veranstaltung beeinflusst. Da war u.a. ein Hygienekonzept für die Innenraumveranstaltungen und für den Besuch des Zelts zu erstellen. Apropos Zelt, es ist sicher vielen aufgefallen, dass diesmal das ganz große Zelt fehlte. Unser diesjähriges Konzept beinhaltete ein mittelgroßes Zelt, in dem wir den Getränketresen und die Musikanlage platzierten sowie eine Reihe kleiner Zelte für die Verkaufs- und Bastelstände. Es gab Musik im Zelt allerdings ohne Programm, auch dies pandemiebedingt.

Die Getränkeversorgung am Wochenende lag wieder in den bewährten Händen von Sabels aus Weißig. Die Essensversorgung übernahm in diesem Jahr erstmals der Freundeskreis Eschdorf ergänzt durch eine Gulaschkanone, in der eine schmackhafte Rindergulaschsuppe gekocht wurde. Zusätzlich gab es am Sonntag das traditionelle Wildessen der Eschdorfer Jäger. Bäckerei Hübner bot am Samstag wieder Kaffee und Kuchen und am Sonntag Eis an.

Rechtzeitig zum 675jährigen Jubiläum der Ersterwähnung der Eschdorfer Kirche in diesem Jahr konnte die Rekonstruktion des Glockenstuhls, das Anbringen eines neuen Zifferblatts und die Reparatur des Uhrwerks sowie verschiedene andere Schönheitsreparaturen abgeschlossen werden. Der Glockenstuhl wurde auch gleich genutzt, und zwar zum Turmblasen zur Eröffnung der Kirmes am Freitagabend durch den Posaunenchor Dittersbach, das weithin zu hören war und das wir auch gern im nächsten Jahr wieder hören möchten. Danach gab es ein mitreißendes Konzert der „Wild Roses Crew“ in der Kirche, die mitnichten „nur“ ein Gospel-Chor sind, wie sie als Replik auf die Anmoderation klarstellten. Von Jazz über Soul, Rock zu Klassik …. Es war sehr viel Verschiedenes, das sie zur Darstellung brachten, vieles davon neu interpretiert und so noch nie gehört. Ein wahrer Ohrenschmaus in einem dafür exzellent geeigneten Klangraum.

Die Wild Roses Crew in der Kirche

Am Samstag ging es dann mit dem bunten Marktreiben auf der Festwiese los. An den Ständen wurden verschiedene regionale Produkte (Tee und Kräuter aus Eschdorf sowie u.a. Öl von der Porschendorfer Mühle) angeboten. Parallel dazu gab es viele Aktivitäten für Kinder, das Kindertreff-Team organisierte viele Spiele, die sehr gut angenommen wurden, das Drehrad war beide Tage aktiv, die Kindereisenbahn fuhr und der Zirkus CirkoH aus Weißig erfreute uns mit seiner Manege-zum-Mitmachen auf der Festwiese. Am Kräuterstand starteten am Samstagnachmittag dann zwei Kräuterwanderungen in die nähere Umgebung, wo unter fachkundigen Erklärungen gezeigt wurde, was in der einheimischen Natur so alles zu finden ist.

Das Schulmuseum und das Museum auf dem Dachboden der Kirche hatten geöffnet. Für die Kinder gab es dann zum Abschluss am frühen Abend einen Lampionumzug. Der Whisky-Club war am Samstagabend auch wieder mit von der Partie.

Auf der Pfarrwiese
Schalmeienkapelle am Sonntag
Beim Stegreifspiel

Als schon traditioneller Bestandteil unserer Kirmes spielte die Schalmeienkapelle aus Graupa nach dem Gottesdienst am Sonntagvormittag. Nach diesem Auftritt fand im würdigen Rahmen auf der Festwiese unter Anwesenheit der stellvertretenden Ortsvorsteherin, Manuela Schreiter, die Fahnenweihe der Eschdorfer Jugendfeuerwehr statt.

Der selbstgebackene Kuchen am Sonntagnachmittag fand auch in diesem Jahr wieder reißenden Absatz. Danach mussten sich die Zuschauer zügig einen guten Platz im Pfarrhof sichern, um das traditionelle Stegreifspiel, diesmal „Tischlein deck dich!“ aus der Märchensammlung der Brüder Grimm, gut verfolgen zu können. Das Konzert der Familie Strohhäcker in der Kirche war auch in diesem Jahr ein Ruhepunkt im ansonsten teilweise hektischen Treiben während der Kirmes. Nach dem Glockenläuten zum Ende ihres Konzertes war es dann nicht mehr lange bis zum weithin sichtbaren Feuerwerk, dem traditionellen Abschluss unserer Kirmes.

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle, die im Vorfeld, während und im Nachgang an den verschiedenen Stellen geholfen haben, unsere Kirmes zu so einem schönen Ereignis zu machen. Und auch einen Dank an das Wetter, in diesem Jahr hatten wir optimale Bedingungen. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Den Besuchern der Kirmes hat unser verändertes Konzept gefallen, speziell wurde durchgehend positiv kommentiert, dass wir für den Besuch des Zeltes und des Konzerts in der Kirche keinen Eintritt verlangten. Wir möchten das gerne in dieser Form fortsetzen und bitten um weitere Spenden (einiges kam ja während der drei Tage zusammen), auch jetzt im Nachgang der Kirmes. Wir freuen uns auf Überweisungen auf das Konto der Volksbank Pirna (IBAN: DE55 8506 0000 1000 6985 47; BIC: GENODEF 1PR2) unter dem Stichwort „Kirmes Eschdorf 2021“.